• 14. Dezember 2017

ZTPV Leiterkurse: die Teilnehmer berichten

ZTPV Leiterkurse: die Teilnehmer berichten

1024 768 Fabian Egger

Aus dem Leiterkurs Basis berichtet

Daniel Demont

Erstmals wird nebst den Tambouren Leiterkursen auch ein Pfeifer Leiterkurs durchgeführt. Dies ist an dieser Stelle zu erwähnen.

Organisiert durch den Zentralschweizerischen Tambouren- und Pfeiferverband ZTPV findet in der Kaserne Aarau von Oktober bis Dezember 2017 an verschiedenen Wochenenden der Leiterkurs Basis und Fortgeschritten für Tambouren statt. Erstmals wird nebst den Tambouren Leiterkursen auch ein Pfeifer Leiterkurs durchgeführt. Dies ist an dieser Stelle zu erwähnen.

In den Fächern praktisches Trommeln mit Marcel Loosli, Didaktik/Methodik mit Martin Grätzer, sowie Notentheorie/Rhythmuslehre mit Philipp Meyer und Remo Betschart wurden wir von einem tollen Instruktoren-Team ausgebildet und bis an die Prüfung begleitet und instruiert. Ein weiteres Fach ist das Dirigieren mit Stefan Kayser, welches für die meisten Teilnehmenden ein neues «Instrument» ist und ebenfalls Bestandteil der Abschlussprüfung war.

Für die Prüfung wurde von allen Kursteilnehmern eine Trommel-Lektion zu einem Vers «dr Oberscht» von A. Frei und M. Loosli vorbereitet. Sie umfasst eine schriftliche Lektionsplanung inkl. Blatt mit Übungsfiguren und das halten der Lektion. Dazu wurden Verse von Baslermärschen komponiert, wodurch wir uns mit der elektronischen Notation befassen mussten.

Ein toller Besuch war jener von Stefan Freiermuth der Schlebach AG, welcher uns in einem Workshop der Instrumentenkunde wieder die wichtigsten «Dinge» mitgegeben hat, damit die Instrumente in einem Wettspiel-tauglichen Zustand sind.

Das Mittagessen findet jeweils im Restaurant VIVA der Kaserne Aarau statt, wo auch das Kennenlernen und der Austausch mit den Kursteilnehmern nicht zu kurz kommt.

An dieser Stelle nochmals einen grossen Dank an Philipp Meyer und sein kompetentes Leiterteam. Wir sind gespannt auf unsere Benotung und freuen uns auf die bevorstehenden Instruktionen.

Aus dem Leiterkurs Fortgeschritten berichtet

Luca Christ

Der Kurs gefiel mir sehr gut und ich lernte viele neue und nützliche «Dinge» dazu.

In den Letzten zwei Monaten fanden in Aarau zwei Tambouren Leiterkurse statt. Zu diesen Kursen gehört der Leiterkurs Basis sowie der Fortgeschritten Kurs. Beide fanden im Trompeter Haus der Kaserne statt. Ich durfte den fortgeschrittenen Leiterkurs absolvieren, welchen ich als abwechslungsreich empfand und mir einiges brachte.

Der Kurs bestand aus vier Fächern, die zu beherrschen sind, wenn man ein guter Leiter werden möchte. Zu diesen gehörte das Praktische Trommeln, das Dirigieren, die Methodik/Didaktik, sowie die Notentheorie. Ich war sehr beeindruckt über die fachliche Kompetenz der Kursleiter, denn sie vermittelten uns gute und nachvollziehbare Erklärungen zu den Inhalten. Die Lehrmittel sind ebenfalls sehr hilfreich und ich werde immer wieder auf die Unterlagen zurückgreifen können. Im Kurs trommelten wir «Tour de Sol» von R. Lombriser, das 3-stimmige Stück «Dialog» von A. Haefeli und den Baslermarsch «dr Oberscht» von A. Frei und M. Loosli. Die Stücke empfand ich als sehr Abwechslungsreich und des Niveaus angemessen. Wir erarbeiteten gemeinsam in Methodik/Didaktik, wie man sich am besten auf eine Probe vorbereiten kann und dazu zeigte uns Martin Grätzer, was wir in der kurzen und langen Frist beachten sollten. In der Notentheorie repetierten wir das Notendiktat und gingen etwas mehr in die Tiefe unserer Trommelnotation. Zudem wurden wir als Komponisten auf die Probe gestellt und mussten eine Komposition schreiben, welche wir an der Prüfung dann vorspielten. Wir dirigierten an der Prüfung «Tour de Sol» und das 3-stimmige «Dialog», sowie einige der komplexeren Grundlagen. Die ergänzenden Workshops, wie z.B. über die elektronische Notation und die Probedisziplin, waren ebenfalls sehr nützlich.

Mein Fazit
Der Kurs gefiel mir sehr gut und ich lernte viele neue und nützliche «Dinge» dazu. Es stellte sich allerdings als Herausforderung heraus, den umfangreichen Stoff in der kurzen Zeit zu meistern. Vor allem das Dirigieren kam bei mir viel zu kurz, da das Schreiben der Komposition einige Zeit beanspruchte.

An dieser Stelle möchte ich mich beim Leiterteam bedanken und richte ein grosses Lob an Philipp Meyer, der diesen Kurs organisiert hat.

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