by admin
@ 13.07.2004 01:00 CET
Marcel Otter hat einerseits die Meldeliste für Militärtambouren sowie die Liste für die Anmeldung für die vordienstliche Ausbildung von Jungtambouren bereitgestellt. Bitte lesen Sie dazu auch den erläuternden Begleitbrief.
Die Formulare sind auch im Word-Format erhältlich und sollten so direkt ausgefüllt und an Marcel Otter per Email verschickt werden können.
- http://ztpv.ch/pdf/ztpv_040708_mitglieder_brief.pdf
- http://ztpv.ch/pdf/ztpv_040708_mitglieder_formulare.pdf
- http://ztpv.ch/media/ztpv_040708_mitglieder_formulare.doc
by admin
@ 04.07.2004 01:00 CET
20. Zentralschweizerisches Tambouren- und Pfeiferfest in Langenthal
Das 20. Zentralschweizerische Tambouren- und Pfeiferfest in Langenthal gehört der Vergangenheit an. Das 19. "Zentralschweizerische" fand vor vier Jahren in Basel statt, das letzte "Eidgenössische" vor zwei Jahren in Sierre. In Langenthal standen rund 1600 Aktive im Einsatz. 10000 Festbesucher vermochte das Fest im bernischen Oberaargau zu mobilisieren – dies bei prächtigem Wetter und viel Sonnenschein.
Der Empfang der Juroren ging bereits am Donnerstagabend über die Bühne des schmucken Langenthaler Stadttheaters. OK-Präsident Richard Bobst (Langenthal) rechnete bei seiner Begrüssungsansprache vor, dass während des dreitägigen Festes rund eine Million Trommelschläge zu hören sein werden. Die Einzelwettspiele vom Freitag wurden in verschiedenen Lokalen ausgetragen. Zusammen mit geladenen Gästen und Sponsoren besuchte das OK im Stadttheater die Finalwettspiele der Tambouren und in der Aula der Musikschule den Final der Pfeiferwettspiele. Der lauwarme Frühsommerabend animierte die Aktiven zum "Gässle". Die Langenthaler Bevölkerung, die das Geschehen von Gartenwirtschaften oder noch hautnaher verfolgte, wähnte sich an der Fasnacht in Basel und genoss das Spektakel der durch die Gassen ziehenden Tambouren und Pfeifer.
Der Samstag war von den Sektionswettspielen geprägt, die wiederum in diversen Lokalen stattfanden. Ein Höhepunkt war der Programmpunkt "Marschroute". Die Sektionen ernteten während des Marsches durch die geschichtsträchtige Langenthaler Marktgasse viel Applaus. Nur alle vier Jahre – jeweils beim "Zentralschweizerischen" – findet die Veteranenehrung statt. Der Rahmen hätte würdiger kaum sein können, fand diese Ehrung doch im Stadttheater statt. Geehrt wurden 18 Vetereninnen und Veteranen für 20-jähriges Trommeln oder Pfeifen in einem Verein, 5 für 30-jährige Aktivmitgliedschaft, 2 für 40-jähriges und 5 gar für 50-jähriges Engagement. Auffallend war, dass von den 50-Jahr-Jubilaren mit einer Ausnahme alle dem Tambourenverein Solothurn angehören. "Es braucht Beharrlichkeit, Exaktheit, Fleiss und die Ueberwindung der eigenen Trägheit", zollte Fest-OK-Präsident Richard Bobst den Veteranen viel Lob. Er dankte ihnen für die Ausdauer und die Treue zu den Kulturgütern Trommeln und Pfeifen. Auch Rolf Uebersax (Reinach BL), der Präsident des Zentralschweizerischen Tambouren- und Pfeiferverbandes, dankte den Veteranen für die langjährige Unterstützung und forderte die Geehrten auf, den würdigen Moment zu geniessen.
Die Rangverkündigungen in der Langenthaler Marktgasse und das "Mostergässle" bis in die frühen Morgenstunden bildeten den Abschluss des vorletzten Festtages.
Ein Sternmarsch führte die Trommeler und Pfeifer am Sonntagmorgen ins Zentrum von Langenthal vor das jetzt Kunsthaus heissende ehemalige "Choufhüsi", in dem früher die Stadtverwaltung untergebracht war. Zahlreiche Ehrengäste, die Aktiven, Festbesucher und die Langenthaler Bevölkerung sorgten beim Festakt für eine tolle, festliche und friedliche Ambiance.
"Ich empfinde das Trommeln nicht als Lärm – ich geniesse es", rief der Berner Grossratspräsident Heinz Dätwyler (Lotzwil) – er ist damit der "höchste Berner" – den Aktiven zu und. Ihn würden Rhythmus, Präzision, Takt und Ambiance faszinieren. Dätwyler nahm den Ausdruck "Takt" nochmals auf und meinte, auch in der Politik brauche es Takt. Dazu gehöre, sich nicht auf Kosten der Anderen profilieren zu wollen. Rolf Uebersax lobte die "grossartige" Arbeit des Fest-OKs und die "einmalige" Unterstützung des Festes durch die Stadt Langenthal. Die Aktiven applaudierten nach dieser Einschätzung von Uebersax. Der von viel und gut gelauntem Publikum besuchte Festumzug durch die Marktgasse sowie die letzten Rangverkündigungen in der Markthalle liessen am Nachmittag das "Zentralschweizerische" ausklingen. Es wird der Bevölkerung sowie den Tambouren und Pfeifern in bester Erinnerung bleiben – nicht nur des prächtigen Festwetters wegen.
Hans Mathys
Medienverantwortlicher im OK
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@ 01.07.2004 01:00 CET
Bereits liegt nun auch der Jurybericht zu den Wettspielen des ZTPF 2004 in Langenthal vor. Besten Dank der Technischen Kommission des ZTPV für die Arbeit, die es nebst dem Engagement in den Vereinen zu leisten gab.
http://ztpv.ch/pdf/ztpv_040701_jurybericht_lgth2004.pdf
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@ 01.07.2004 01:00 CET
Wolfgang Kälin stellt uns im Juli seine neue Komposition Tricky vor.
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